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Fotoshooting mit Hund: So läuft es wirklich ab

Die meisten Ratgeber zur Hundefotografie erklären Blende, Verschlusszeit und Brennweite. Das hilft, wenn ihr selbst fotografieren wollt. Es hilft nicht, wenn ihr ein Shooting buchen möchtet und wissen wollt, was euch erwartet. Dieser Beitrag beantwortet die andere Frage: Wie läuft es ab, was solltet ihr mitbringen und was passiert, wenn euer Hund einen schlechten Tag hat.

Fotoshooting mit Hund in Thüringen, Hundeportrait in der goldenen Stunde auf einer Wiese bei Sömmerda
Ein Hundeporträt auf Augenhöhe im letzten Abendlicht, aufgenommen in Thüringen.

Wie ein Hundeshooting abläuft

Ein Hundeshooting beginnt nicht mit der Kamera. Es beginnt damit, dass sich euer Hund an mich gewöhnt.

Die ersten fünf bis zehn Minuten fotografiere ich bewusst wenig. Ich lasse den Hund ankommen, das Gelände beschnuppern und mich kennenlernen. Ein Hund, der mich als Fremden mit einem großen schwarzen Gegenstand vor dem Gesicht wahrnimmt, wird nicht entspannt. Ein Hund, der mich vorher gerochen hat, schon.

Danach arbeiten wir in drei Phasen:

Phase 1: Ruhige Portraits

Der Hund sitzt oder liegt, ihr seid in der Nähe. Hier entstehen die Bilder, die den Charakter zeigen. Ich gehe dafür auf Augenhöhe, oft im Liegen. Ein Hund von oben fotografiert wirkt klein und unterwürfig, ein Hund auf Augenhöhe wirkt präsent.

Phase 2: Ihr gemeinsam

Die Bilder, die Hundebesitzer im Nachhinein am meisten bedeuten, sind selten die reinen Tierportraits. Es sind die Momente zwischen euch: die Hand im Fell, der Blick nach oben, das Anlehnen.

Phase 3: Bewegung

Rennen, Springen, Spielen. Diese Bilder brauchen Platz und einen Hund, der schon aufgewärmt ist. Deshalb kommen sie am Ende, nicht am Anfang.

Ruhiges Hundeporträt auf Augenhöhe im Park, Tierfotograf aus Sömmerda in Thüringen
Phase eins: ruhige Portraits auf Augenhöhe, in denen der Charakter sichtbar wird.

Was ihr mitbringen solltet

Die Liste ist kurz, aber jeder Punkt hat einen Grund:

Was ihr weglassen könnt: aufwendige Kostüme, Hundekleidung und Accessoires. Sie lenken vom Tier ab, und die meisten Hunde fühlen sich darin sichtbar unwohl.

Wann ist die beste Zeit für ein Hundeshooting

Der wichtigste Faktor ist nicht das Licht, sondern der Tagesrhythmus eures Hundes.

Sprecht mit mir darüber, wann euer Hund am aufmerksamsten ist. Manche Hunde sind morgens hellwach, andere kommen erst nachmittags in Fahrt. Ein müder Hund liefert ruhige Portraits, aber keine Bewegungsbilder. Ein überdrehter Hund liefert Bewegung, aber keine ruhigen Blicke.

Ein zweiter Punkt betrifft die Jahreszeit. Im Hochsommer meide ich die Mittagsstunden komplett. Dunkles Fell heizt sich in der Sonne stark auf, und ein Hund, dem zu warm ist, hechelt auf jedem Foto. Für Sommershootings plane ich den frühen Vormittag oder den späten Nachmittag.

Im Winter ist die Lage entspannter. Kaltes, diffuses Licht steht dunklem Fell gut, und die meisten Hunde bewegen sich bei Kälte lieber als bei Hitze. Schnee ist fotografisch dankbar, verlangt aber Erfahrung bei der Belichtung, weil helle Flächen die Automatik einer Kamera in die Irre führen.

Ein kurzer Spaziergang vor dem Termin hilft fast immer. Nicht bis zur Erschöpfung, aber genug, um die erste Energie abzubauen.

Was ist, wenn mein Hund nicht mitmacht

Dann machen wir es anders. Kein Hund wird bei mir zu etwas gezwungen.

Ich habe Hunde fotografiert, die keine fünf Sekunden stillsaßen, und Hunde, die den ganzen Termin über misstrauisch geblieben sind. In beiden Fällen sind Bilder entstanden, mit denen die Besitzer glücklich waren. Der Unterschied liegt darin, dass wir das Shooting an den Hund anpassen und nicht umgekehrt.

Praktisch heißt das:

Ein Hund, der sich unwohl fühlt, sieht auf jedem Bild unwohl aus. Deshalb ist Geduld hier keine nette Geste, sondern die Voraussetzung für gute Fotos. Ich plane diese Zeit von vornherein ein und schaue nicht auf die Uhr, wenn es zehn Minuten länger dauert.

Welche Orte funktionieren für Hundefotos

Der beste Ort ist der, an dem euer Hund entspannt ist und wir ungestört sind.

Französische Bulldogge rennt über eine Wiese, Bewegungsaufnahme beim Hundeshooting in Thüringen
Offene Wiesen mit Platz zum Rennen: hier entstehen die Bewegungsbilder.

Gut funktionieren offene Wiesen mit Platz zum Rennen, lichte Waldränder mit ruhigem Hintergrund, Feldwege und Alleen. Wichtig ist die Ablenkung: Ein Ort mit vielen anderen Hunden macht die Arbeit deutlich schwerer, weil kein Leckerli gegen einen fremden Artgenossen ankommt.

Auch euer Zuhause ist eine gute Option, gerade bei ängstlichen oder älteren Hunden. Der eigene Garten, der Lieblingsplatz auf dem Sofa, die Decke im Flur. Diese Bilder erzählen mehr über den Alltag mit eurem Hund als jede schöne Kulisse.

Ich komme in ganz Thüringen zu euch. Die Anfahrt ist in jedem Paket enthalten. Wenn ihr eine Wunschlocation habt, schaue ich sie mir nach Möglichkeit vorher an.

Auch für Katzen, Pferde und andere Tiere

Nicht jedes Tier lässt sich draußen fotografieren, und nicht jedes Tier soll das.

Katzen fotografiere ich fast immer zuhause. Eine Katze in fremder Umgebung ist gestresst, versteckt sich und liefert keine guten Bilder. In der eigenen Wohnung, am Lieblingsfensterplatz, in der gewohnten Lichtsituation entstehen dagegen sehr ruhige Portraits.

Bei Pferden findet das Shooting am Stall oder auf der Koppel statt. Hier gelten andere Regeln: mehr Abstand, mehr Zeit, und der Mensch, der das Pferd kennt, führt es.

Der Grundsatz bleibt derselbe. Das Tier gibt das Tempo vor.

Was ein Hundeshooting bei mir kostet

Meine Shooting-Pakete

Klassisch · 45 Minuten · 20 bis 30 Fotos
179 Euro
Ausführlich · 90 Minuten · 40 bis 50 Fotos
279 Euro

Enthalten sind in beiden Paketen: Vorgespräch, Anfahrt in ganz Thüringen, vollständige Nachbearbeitung jedes gelieferten Fotos, private Onlinegalerie mit Passwortschutz, Download in voller Auflösung und private Nutzungsrechte.

Für ein reines Hundeshooting reicht das klassische Paket in den meisten Fällen aus. Das ausführliche Paket lohnt sich, wenn mehrere Tiere dabei sind, wenn ihr mehrere Orte kombinieren wollt oder wenn euer Hund erfahrungsgemäß länger zum Ankommen braucht. Alle Details stehen auf meiner Preisseite.

Fragen zu eurem Hundeshooting?

Ruft an oder schreibt mir. Erzählt mir von eurem Hund, dann planen wir den Termin passend.

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Fazit

Ein gutes Hundefoto entsteht nicht durch die richtige Kameraeinstellung, sondern durch Geduld und Vorbereitung. Bringt Leckerlis, ein Lieblingsspielzeug und wenn möglich eine zweite Person mit. Plant den Termin nach dem Rhythmus eures Hundes. Und rechnet damit, dass die ersten Minuten nichts liefern außer Vertrauen.

Genau dieses Vertrauen sieht man den Bildern am Ende an. Ein Hund, der entspannt in die Kamera schaut, hat nicht auf Kommando gesessen. Er hat sich wohlgefühlt.

Häufige Fragen

Wie läuft ein Fotoshooting mit Hund ab?

Ein Hundeshooting beginnt mit fünf bis zehn Minuten Ankommen, in denen ich bewusst wenig fotografiere und der Hund mich kennenlernt. Danach folgen drei Phasen: ruhige Portraits auf Augenhöhe, gemeinsame Bilder von Hund und Besitzer und zum Schluss Bewegungsaufnahmen. Insgesamt dauert das klassische Shooting 45 Minuten.

Was muss ich zum Hundeshooting mitbringen?

Bringt Leckerlis mit, am besten etwas Besonderes wie Käse oder Wurst, dazu das Lieblingsspielzeug, idealerweise mit Geräusch. Sinnvoll sind außerdem eine Schleppleine, ein schmales unauffälliges Halsband, Wasser und ein Napf sowie eine Bürste für kurz vor dem Termin. Eine zweite Person, die die Aufmerksamkeit lenkt, hilft sehr.

Was passiert, wenn mein Hund beim Shooting nicht mitmacht?

Dann passen wir das Shooting an den Hund an. Wir wechseln die Location, arbeiten mit Bewegung statt mit Sitzkommandos, machen Pausen oder fotografieren euch gemeinsam mit dem Hund. Kein Tier wird bei mir zu etwas gezwungen, weil man einem Hund auf dem Foto ansieht, wenn er sich unwohl fühlt.

Wann ist die beste Zeit für ein Hundeshooting?

Entscheidend ist der Tagesrhythmus eures Hundes, nicht das Licht. Im Hochsommer meide ich die Mittagsstunden, weil dunkles Fell sich stark aufheizt und der Hund dann auf jedem Foto hechelt. Frühen Vormittag oder späten Nachmittag empfehle ich im Sommer. Im Winter ist die Lage entspannter, weil diffuses Licht dunklem Fell gut steht.

Was kostet ein Fotoshooting mit Hund in Thüringen?

Bei mir kostet das klassische Tiershooting mit 45 Minuten 179 Euro und liefert mindestens 15 Fotos, meist 20 bis 30. Das ausführliche Shooting mit 90 Minuten kostet 279 Euro mit mindestens 30 Fotos. Anfahrt in ganz Thüringen, Nachbearbeitung, Onlinegalerie und private Nutzungsrechte sind enthalten.

Fotografierst du auch Katzen und Pferde?

Ja. Katzen fotografiere ich fast immer zuhause, weil sie in fremder Umgebung gestresst sind und sich verstecken. Bei Pferden findet das Shooting am Stall oder auf der Koppel statt, mit mehr Abstand und mehr Zeit. Der Grundsatz bleibt gleich: Das Tier gibt das Tempo vor.

Muss mein Hund Kommandos beherrschen?

Nein. Es hilft, wenn euer Hund ein Sitz oder Bleib kennt, aber es ist keine Voraussetzung. Ich arbeite mit Aufmerksamkeit statt mit Gehorsam, also mit Geräuschen, Leckerlis und Spielzeug. Auch mit Welpen und mit Hunden, die schlecht abrufbar sind, entstehen gute Bilder. Dafür gibt es die Schleppleine, die sich später aus dem Bild entfernen lässt.

Dirk Dittrich Fotograf Sömmerda

Dirk Dittrich

Fotograf aus Sömmerda, Thüringen. Fotografiert seit dem Jahr 2000, professionell seit 2015. 74 mal 5 Sterne auf Google. Spezialisiert auf Hochzeiten, Portraits, Familien und Tiere in ganz Thüringen.

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