Wähle dein Tier

Jedes Tier braucht einen eigenen Rhythmus. Klick auf deins und spring direkt zu den Details.

Melody franzoesische Bulldogge Maskottchen Dirk Dittrich Tierfotograf Soemmerda

Neun Kilo Dickkopf

Meine Französische Bulldogge heißt Melody. Sie ist neun Kilo konzentrierter Dickkopf und meine beste Lehrmeisterin für Tierfotografie. Wenn sie keine Lust hat, zeigt sie das. Wenn sie Lust hat, gibt sie alles. Genau diese Ehrlichkeit macht Tiere zu schwierigen Motiven und gleichzeitig zu den schönsten, die ein Fotograf bekommen kann.

Ich bin Dirk Dittrich, seit 2015 professioneller Fotograf, seit über 25 Jahren hinter der Kamera, und Tierfotografie ist eine meiner Lieblingsdisziplinen. Als Hundefotograf, Katzenfotograf und Welpenfotograf in Sömmerda und ganz Thüringen begleite ich Menschen, die ihr Tier nicht nur irgendwie abgelichtet haben wollen, sondern ein echtes Tierfoto mit Charakter.

In diesem Beitrag zeig ich dir, wie ich arbeite, welche Tricks wirklich funktionieren und wie ein Shooting mit deinem Tier abläuft, damit du danach Bilder hast, bei denen du jedes Mal kurz stehenbleibst.

Ein Handwerk für sich

Ein Mensch vor meiner Kamera versteht meine Anweisung. Ein Tier nicht. Ein Tier reagiert auf Energie, auf Körpersprache, auf Geruch und auf die Frage, ob du es respektvoll behandelst oder nur ablichten willst.

Wenn du schon mal versucht hast, deinen Hund für ein Foto hinzusetzen und er nach drei Sekunden wieder aufsteht, weißt du, was ich meine. Das ist kein Ungehorsam. Das ist sein Job als Tier. Meine Aufgabe ist es nicht, ihn zu zwingen. Meine Aufgabe ist, so zu arbeiten, dass er von selbst stehen bleibt.

Die Vorbereitung

Die wichtigste Arbeit passiert vor dem ersten Auslösen. Das wird oft unterschätzt.

Bei Melody hab ich das früh gemerkt. Wenn ich mit Kamera in der Hand losrenne und sie fotografieren will, bekomm ich genau zwei Bilder, dann ist sie in der Küche und liegt auf dem Rücken. Wenn ich aber vorher mit ihr kurz Gassi geh, sie ein bisschen auspowern lass und dann ruhig die Kamera dazu nehm, hab ich plötzlich eine Stunde Ruhe und echten Ausdruck im Gesicht.

Genau so mach ich es bei deinem Shooting:

Acht Tricks für
echte Tierfotos

Hier sind die Dinge, die ich in über zehn Jahren professioneller Arbeit mit Tieren gelernt hab. Keine Theorie. Gelebte Praxis.

Auf Augenhöhe. Immer.

Der häufigste Fehler beim Hundefoto vom Handy: von oben fotografiert. Aus Menschenperspektive. Das Tier wirkt dadurch klein, untergeordnet und irgendwie traurig. Ich geh bei jedem Tiershooting in die Hocke, auf die Knie oder flach auf den Boden. Bei Melody lieg ich oft komplett auf dem Bauch im Gras. Sieht albern aus. Die Bilder sind dafür auf einem ganz anderen Level.

Quietschspielzeug nur einmal

Jeder Hundebesitzer kennt das. Quietschspielzeug raus und der Hund guckt sofort. Das Problem: Nach dem dritten Quietschen interessiert es ihn nicht mehr, und für den Rest des Shootings hast du den Trick verbrannt.

Ich heb das Quietschen für genau den Moment auf, in dem ich den perfekten Ausdruck brauch. Vorher nicht. Und ich variier den Reiz. Mal ein Schlüsselbund, mal ein fremdes Geräusch mit dem Mund, mal ein tiefes Wuff. Der Überraschungseffekt ist der Moment, in dem der echte Blick entsteht.

Leckerli mit Timing

Leckerli sind Werkzeug, kein Dauerfutter. Ich arbeite mit einem klaren System. Das Leckerli kommt nach dem Foto, nicht davor. Sonst hast du einen Hund, der ausschließlich auf deine Hand starrt und sabbert. Wir wollen Blick in die Kamera, nicht Blick auf deine Faust.

Die Ruhe in der Stimme

Ich red bei Tiershootings leise. Nicht flüsternd, aber ohne Druck. Aufgeregte Stimmen machen Hunde aufgeregt. Ruhige Stimmen machen Hunde ruhig. Das ist keine Raketenwissenschaft, aber viele Leute brüllen ihren Hund vor der Kamera an und wundern sich, warum er die Ohren anlegt und unglücklich aussieht.

Lange Brennweite, mehr Abstand

Ich arbeite bei Tierportraits gern mit 85mm, 135mm oder sogar 200mm. Bedeutet, ich häng nicht mit der Linse im Gesicht des Tieres. Das gibt dem Tier Platz, mir scharfe Hintergrundunschärfe und dir Bilder, die aussehen wie aus einem Magazin. Handyfotos sehen unter anderem deshalb selten gut aus, weil die Perspektive zu nah ist.

Verschlusszeit hoch genug

Wenn dein Hund rennt, fotografier ich mit mindestens einer 1 zu 1000 Sekunde, oft schneller. Bei schnell spielenden Welpen genauso. Das ist der Unterschied zwischen einem scharfen Sprungfoto und einem verwackelten Schemen. Klingt technisch, ist aber einer der Gründe, warum du für Action Bilder einen Profi brauchst.

Licht, das dein Tier freundlich macht

Die goldene Stunde, also die Zeit kurz vor Sonnenuntergang, macht aus jedem Hund ein Kunstwerk. Das Licht kommt flach, warm und weich. Gleicher Hund um 12 Uhr mittags in der prallen Sonne sieht zerknittert aus mit harten Schatten unter den Augen. Deshalb schlag ich bei Outdoor Shootings gezielt späten Nachmittag oder frühen Abend vor.

Bei kurznasigen Rassen: Tempo raus

Das ist ein Punkt, den ich durch Melody gelernt hab. Französische Bulldoggen, Möpse, Boxer und andere kurznasige Rassen dürfen nicht zu lang hecheln. Im Sommer pack ich bei solchen Hunden das Shooting in kürzere Einheiten und achte auf Pausen im Schatten. Ein Bulldoggenportrait mit glücklichem Gesicht entsteht nicht, wenn der Hund kurz vor der Überhitzung steht.

Hundefotografie

Hunde sind mein häufigstes tierisches Motiv. Labrador, Golden Retriever, Dackel, Schäferhund, Jack Russell, Australian Shepherd, Mischling vom Tierschutz, Bulldogge, Pudel, egal. Jeder bekommt seinen eigenen Rhythmus.

Wenn du deinen Hund fotografieren lassen möchtest, hast du bei mir diese Möglichkeiten:

Ein Fotoshooting mit Hund ist bei mir kein Fließband. Als Hundefotograf in Sömmerda und Thüringen plan ich jeden Termin einzeln, und ich fahr regelmäßig als Hundefotograf nach Erfurt, Weimar, Jena und in die kleineren Orte dazwischen.

Katzenfotografie

Katzen fotografier ich ausschließlich zuhause bei dir. Eine Katze irgendwo anders hin zu bringen endet in einem gestressten Tier und unbrauchbaren Bildern. Wenn du deine Katze fotografieren lassen willst, ist ihre Komfortzone die halbe Miete.

Was bei Katzen funktioniert:

Welpenshooting

Welpen sind eine eigene Disziplin. Drei Minuten Geduld gewinnen, dann fünf Sekunden Stillstand nutzen. So einfach klingt es. So selten gelingt es.

Für Züchter und Familien, die ihren Wurf professionell dokumentieren wollen, biete ich Welpenshootings an, die jedes Tier einzeln in Szene setzen und anschließend die ganze Bande. Blaue Welpenaugen, tapsige Pfoten, Geschwister, die übereinanderpurzeln. Das sind Bilder, die Familien und spätere Besitzer noch Jahre später ansehen.

Ich komme zum Züchter oder zu dir nach Hause. Die Welpen bleiben in ihrer gewohnten Umgebung, und ich arbeite still und geduldig, bis die Bilder da sind.

Tiere haben keine Worte. Deshalb muss das Foto sie finden. In einem Blick der vertraut. In einem Moment der ehrlich ist. In einer Nähe die kein Kommando ertragen würde.

Ich werde dein Tier nicht inszenieren. Ich werde auf dem Bauch im Gras liegen und warten. Bis sein Gesicht sein Gesicht ist.

Der schönste Moment passiert nicht wenn dein Hund sitzt weil er soll. Er passiert wenn er vergisst dass da überhaupt eine Kamera ist.

Es gibt Fotos die bringen dich zurück. Zu einem Tag. Zu einem Tier. Zu einem Blick den du nie für selbstverständlich halten wirst.

— Dirk Dittrich —

So läuft dein Tiershooting ab

Hier der komplette Ablauf, damit du genau weißt, was dich erwartet.

Anfrage und Vorgespräch

Du schreibst mir oder rufst an. Wir telefonieren kurz oder schreiben über WhatsApp. Ich frag dich Dinge wie Rasse, Alter, gesundheitliche Themen, Lieblingsspielzeug, Lieblingsort und wie dein Tier auf Fremde reagiert. Zehn bis zwanzig Minuten, die die wichtigste Grundlage sind.

Termin und Ort

Wir wählen gemeinsam Ort und Uhrzeit. Outdoor bevorzugt abends wegen dem Licht. Indoor flexibel. Bei Katzen komm ich zu dir nach Hause. Bei Hunden treffen wir uns meistens draußen, bei Welpen komme ich zum Züchter.

Vorbereitung am Shootingtag

Du gibst deinem Hund vorher eine Runde, damit er nicht überdreht ist. Katzen werden nicht direkt vor dem Termin gefüttert, das macht Leckerli effektiver. Ich komm pünktlich, aber nicht zu früh. Tiere spüren Hektik sofort.

Das Shooting

60 bis 120 Minuten. Ankommen und zehn Minuten das Tier ignorieren. Erste Testaufnahmen ohne Druck. Aufwärmphase. Hauptphase mit den wichtigen Bildern. Pausen alle 15 bis 20 Minuten. Abschluss mit ruhigen, entspannten Bildern. Oft die schönsten.

Auswahl in deiner Online Galerie

Einige Tage später bekommst du einen privaten Link zu einer Galerie mit deinen besten Bildern. Du wählst deine Favoriten aus. Keine Massenabgabe mit 300 gleichen Motiven. Lieber kuratiert und durchdacht.

Bearbeitung und Lieferung

Ich bearbeite deine Auswahl in voller Qualität. Farblook, Fellstruktur, Hintergrund wenn nötig. Du bekommst die Dateien digital in voller Auflösung, und auf Wunsch drucke ich dir Leinwände, Fine Art Prints oder ein Fotobuch.

Einundsiebzig mal
fünf Sterne

71

fünf Sterne auf Google

Menschen, die bei mir ein Shooting hatten, hinterlassen manchmal eine Bewertung auf Google. Aktuell sind einundsiebzig davon da. Jede mit fünf Sternen. Wenn du magst, lies selbst.

Alle Bewertungen auf Google lesen

Tierfotograf in
ganz Thüringen

Ich komme zu dir. Das ist keine Floskel, das ist Praxis. Wenn du in Thüringen wohnst, bin ich in unter einer Stunde bei dir.

Sömmerda mein Basisort
Erfurt
Weimar
Jena
Gotha
Eisenach
Arnstadt
Apolda
Mühlhausen
Nordhausen

Deine Stadt ist nicht in der Liste? Das heißt nicht, dass ich nicht komme. Schreib mir, wir klären das im ersten Gespräch.

Lass uns etwas Bleibendes machen.

Wenn du bis hierher gelesen hast, stimmt etwas. Du liebst dein Tier. Du willst Bilder, die diesem Gefühl standhalten.

Schreib mir. Ruf an. Schick mir ein Foto von deinem Tier. Wir finden heraus, ob es passt.

Danke, dass du bis hierher gelesen hast.
— Dirk —